Die Stiftung

 

Kuratorium der Stiftung

Die „Diakonische Bürgerstiftung Niederrad“ ist eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts in der Treuhandverwaltung der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde Niederrad. Sie besteht seit 2009.
Die für die Verwaltung des Stiftungsvermögens zuständigen Gremien sind der Kirchenvorstand und ein gesondertes Kuratorium, das sich derzeit wie folgt zusammensetzt:

Das Kuratorium

Die Mitglieder des Kuratoriums v.l.n.r.: Jürgen Schmidt, Jurist, Hauke Gerlof, Journalist, Pfarrerin Angelika Detrez, Dr. Thomas Dörken-Kucharz, Pfarrer im Ehrenamt, Dr. Dieter Ruppert, Steuerberater

Die Mitglieder des Kuratoriums werden vom Kirchenvorstand für fünf Jahre gewählt. Sie sind ehrenamtlich tätig.

Der Kirchenvorstand verwaltet das Stiftungsvermögen getrennt von seinem übrigen Vermögen. Er vergibt die Stiftungsmittel entsprechend den Beschlüssen des Kuratoriums und wickelt die Maßnahmen ab.

Das Kuratorium legt auf Antrag des Kirchenvorstandes die Förderperspektiven fest und beschließt über die konkrete Vergabe der Stiftungsmittel. Es legt dem Kirchenvorstand einen entsprechenden Geschäftsplan vor und informiert den Kirchenvorstand regelmäßig über seine Aktivitäten.

Die Stiftung unterliegt der Stiftungsaufsicht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nach Maßgabe der geltenden Stiftungsgesetze.

Stifter und Zustiftungen

Der Stifter Dieter Nölle hat aus dem Nachlass seiner Eltern der Gemeinde ein kleines Startkapital zur Verfügung gestellt. Damit hat alles angefangen. Inzwischen haben sich mehrere Menschen für eine Zustiftung entschieden, weil der Stiftungszweck und die Ziele für sie überzeugend waren. So beläuft sich das Stiftungskapital am 23.Mai 2011 auf 108.000,00 Euro.

Pfarrerin Angelika Detrez und Stifter Dieter Nölle

Hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit Zustiftern:

Den Stiftern ist es wichtig, dass sie wissen, was mit ihrem Geld geschieht. „Es gibt so viele Bettelbriefe für Spenden“, sagt ein Stifter, das gebe oft ein unangenehmes Gefühl. Diese Stiftung mit den vertrauenswürdigen Menschen der evangelischen Kirchengemeinde dagegen schafft ein gutes Gefühl: „da ist man anders abgesichert“.
Aber wer kann Stifter werden? Als Pensionär sei es sicher leichter, entgegnet Dieter Ruppert vom Kuratorium der Bürgerstiftung. Wenn die Kinder einmal groß seien und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes nicht mehr da ist, dann könne man auch darüber nachdenken, mit seinem Geld etwas Gutes zu tun. Das gehe – wenn man ganz sicher gehen wolle, nicht am Ende für die Pflege doch noch viel Geld zu brauchen – auch mit einer Verfügung im Testament.
Aber reich muss man nicht sein, betont Dieter Nölle. „Zustifter, das kann im Grundsatz jeder sein.“ Vor allem müsse man ja nicht gleich große Summen geben. Auch mit kleinen Summen, die aus den Händen vieler kommen, könne man viel erreichen.
„Uns geht es gut, das haben wir uns hart erarbeitet, und nun haben wir uns überlegt, dass wir etwas dazu beitragen können, dass es im Stadtteil menschlich zugeht“.